Revisionsbericht des Rechnungshofs zur Geologischen Bundesanstalt (2018‑2019)
abgestimmt am
20.01.2022
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Geologische Bundesanstalt (2013‑2017) und stellte fest, dass Finanzflüsse unübersichtlich, Personalstrukturen ineffizient und das Projektmanagement mangelhaft waren. Er empfiehlt mehr Transparenz, klare Vorgaben für Teilrechts‑Mittel und eine bessere IT‑Unterstützung.
einfache MehrheitXXVII20.01.2022
Bericht
Geodäsie
Wissenschaften
Haushaltskontrolle
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
Finanzierung: 2017 betrug das Gesamtbudget der GBA 10,62 Mio. €, wobei 89 % vom Ministerium kamen; nur 0,5 % stammten aus privaten Quellen.
Personal: Der Teilrechtsbereich wuchs von 33,2 VZÄ (2008) auf 54,1 VZÄ (2018), während die Bundesbediensteten um rund 10 % zurückgingen.
Projektmanagement: Von 203 Projekten wurden 163 von Männern geleitet; fehlende Ziel‑ und Risikovorgaben führten zu Terminverzögerungen, insbesondere in der Geologischen Landesaufnahme.
Finanzfluss: Zwei getrennte Rechnungsführungen (Bund und Teilrechtsfähigkeit) erzeugten komplexe Zahlungsströme und erforderten aufwändige Excel‑Listen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.