Zusammenfassung
Der 2023er Kurzbericht zum Monitoring der Finanzzielsteuerung im Gesundheitssektor zeigt, dass die öffentlichen Gesundheitsausgaben die festgelegten Ausgabenobergrenzen bereits 2021 und 2022 überschritten haben und für 2023 ein weiter wachsender Überschuss erwartet wird. Die Analyse berücksichtigt COVID‑19‑Kosten, Inflation und steigende Personal‑ sowie Energiekosten und gibt den Landes‑Zielsteuerungskommissionen konkrete Überschreitungszahlen.einfache Mehrheit XXVII 11.04.2024
Bericht
Gesundheit
Schwerpunkte
- Das Monitoring zeigt, dass die öffentlichen Gesundheitsausgaben in den Jahren 2021 und 2022 die vereinbarten Ausgabenobergrenzen (AOG) bereits überschritten haben und für 2023 ein weiter wachsender Überschuss erwartet wird.
- Die COVID‑19‑Finanzierungsströme und die damit verbundenen Rückerstattungen des Bundes an die Länder wurden bei der Berechnung der Zielsteuerungs‑relevanten Gesundheitsausgaben berücksichtigt, was die Interpretation der Ergebnisse erschwert.
- Alle Landes‑Zielsteuerungskommissionen berichten Überschreitungen der AOG: Kärnten (+29,36 Mio. €, +3,02 % in 2023), Salzburg (+66,37 Mio. €, +7,24 % in 2022 und +74,95 Mio. €, +7,92 % in 2023), Tirol (+11,88 Mio. € in 2021, +48,64 Mio. € in 2022, +67,83 Mio. € in 2023) usw.
- Das Monitoring‑System besteht aus halbjährlichen Kurzberichten und jährlichen Hauptberichten, die gemeinsam mit den operativen Ziel‑Berichten die Fortschritte in den Bereichen Versorgungsstruktur, Versorgungsprozesse und Ergebnisorientierung dokumentieren.
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.