Der Rechnungshof prüfte das IT‑Projekt ZEPTA, das eine einheitliche Pensionsversicherungs‑Anwendung schaffen sollte. Das Vorhaben kostete rund 93 Mio. EUR, war stark verzögert und wies gravierende Mängel im Projekt‑ und Qualitätsmanagement auf.
einfache MehrheitXXVII14.10.2021
Bericht
Informatik
Haushaltskontrolle
soziale Sicherheit
Information und Informationsverarbeitung
Schwerpunkte
Ziel des Projekts war die Entwicklung einer einheitlichen, trägerübergreifenden IT‑Lösung für alle Kernprozesse der Pensionsversicherung.
Die ursprüngliche Kostenschätzung (≈ 159,5 Mio. EUR) wurde stark unterschätzt; die tatsächlich angefallenen Kosten betrugen rund 93 Mio. EUR.
Durch mangelhafte Vorab‑Machbarkeitsstudien und späte Tests entstanden technische Probleme, die zu hohen Wartungsaufwänden (≈ 16 700 Std.) führten.
Ein großer Teil der Entwicklungsarbeiten wurde extern vergeben, weil das interne Personal nicht ausreichend qualifiziert war; die Ausgaben für externe Leistungen mehrten sich auf über 30 Mio. EUR.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.