Rechnungshof‑Prüfung des Nationalen Aktionsplans Ernährung
abgestimmt am
14.10.2021
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte den Nationalen Aktionsplan Ernährung und stellte fest, dass die Strategie zwar sinnvoll ist, aber fehlende Messgrößen und unklare Kosten die Wirksamkeit einschränken.
einfache MehrheitXXVII14.10.2021
Bericht
Gesundheit
Haushaltskontrolle
Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
Schwerpunkte
Der NAP Ernährung basiert auf internationalen WHO‑ und EU‑Empfehlungen und fokussiert sich vor allem auf Kinder, Jugendliche, Schwangere und die schulische Gemeinschaftsverpflegung.
Wichtige Projekte sind „Unser Schulbuffet“, das mobile Coaches zur Umstellung gesunder Snacks einsetzt, und „Richtig essen von Anfang an“, das Eltern frühzeitig über gesunde Ernährung informiert.
Finanziert wurden die Projekte mit etwa 10,96 Mio. € Vorsorgemitteln (2011‑2014) und zusätzlich rund 2,28 Mio. € aus dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen.
Der Bericht kritisiert das Fehlen messbarer Zielwerte und Indikatoren; es gibt keine getrennten Daten nach Geschlecht, Alter oder Zielgruppe, sodass die Wirkung nur schwer beurteilt werden kann.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.