Rechnungshof‑Bericht zur psychiatrischen Versorgung in Kärnten & Tirol
abgestimmt am
14.10.2021
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2013‑2016 die psychiatrische Versorgung in Kärnten und Tirol, deckte Datenlücken, Unter‑ und Überversorgung sowie Personalengpässe auf und gab konkrete Verbesserungsempfehlungen.
einfache MehrheitXXVII14.10.2021
Bericht
Gesundheit
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Der Rechnungshof prüfte von Januar bis März 2017 die psychiatrische Versorgung in den vier ausgewählten Krankenanstalten und stellte fest, dass Daten zu Betten und Personal unvollständig bzw. widersprüchlich sind.
Die Bettenmessziffer für die Kinder‑ und Jugendpsychiatrie liegt in beiden Ländern (0,03) deutlich unter dem geforderten Intervall von 0,08 – 0,13.
Personalausstattung erfüllt in vielen Abteilungen nicht die im LKF‑Modell festgelegten Mindeststandards, besonders für therapeutisches Personal.
Die Auslastung der Psychiatrien variiert stark: LKH Villach (93 %) und LKH Hall (92 %) sind stark ausgelastet, während das LKH Innsbruck‑Psychiatrie I nur 73 % auslastet.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.