Rechnungshof‑Prüfbericht zur Verkehrsauskunft Österreich – Finanz‑ und Strategiereview
abgestimmt am
01.02.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte von 2014 bis 2018 die Verkehrsauskunft Österreich, ihr Geschäftsmodell und ihre strategische Passung zu den Projekten „Buchungsmaschine Tirol“ sowie „ÖV 2022“. Er stellte fest, dass Einnahmen nur etwa die Hälfte der Kosten decken, dass Subventionen nötig sind und dass das Unternehmen an Transparenz, Nutzer‑Feedback und Kostenrechnung mangelt.
einfache MehrheitXXVII01.02.2023
Bericht
Verkehr
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Finanzielle Nachhaltigkeit: Die Erlöse decken nur rund die Hälfte der Aufwendungen, sodass dauerhaft Gesellschafterzuschüsse nötig sind.
Strategische Ausrichtung: Das Unternehmen muss seine Rolle im Zusammenspiel mit den Projekten „Buchungsmaschine Tirol“ und „ÖV 2022“ klar definieren, um Doppelinvestitionen zu vermeiden.
Governance und Transparenz: Der aktuelle Budget‑ und Kapitalnachschuss‑Prozess ist intransparent; klare Beschlüsse über Geschäftsmodell und Finanzierung sind erforderlich.
Kostenrechnung: Es fehlt eine Kostenträgerrechnung, wodurch nicht ersichtlich ist, welche Services profitabel sind.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.