Rechnungshof‑Audit der COMET‑Zentren ACIB & LCM – Governance‑ und Finanzierungsprobleme
abgestimmt am
19.05.2021
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Governance, Finanzierung und Vertragsgestaltung der COMET‑Zentren ACIB und LCM. Er stellte Mängel bei zu großen Gremien, unübersichtlichen Verträgen, Interessenkonflikten und einer hohen Abhängigkeit von öffentlichen Mitteln fest und gab zahlreiche Verbesserungs‑Empfehlungen.
einfache MehrheitXXVII19.05.2021
Bericht
Wissenschaften
Haushaltskontrolle
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
Der Aufsichtsrat der ACIB ist mit 17 Mitgliedern überdimensioniert; eine Reduzierung würde die Entscheidungsfindung vereinfachen.
Das Strategy Board hat mehr als 80 Mitglieder, erreicht selten das Quorum und übernimmt teilweise Entscheidungsbefugnisse – es sollte verkleinert und klarer strukturiert werden.
Verträge (Agreements) enthalten viele doppelte Regelungen; die wichtigsten Inhalte sollten in einem einzigen, übersichtlichen Dokument zusammengefasst werden.
Die wissenschaftlichen Partner sind zugleich Gesellschafter, Lieferanten und Kunden, was Interessenkonflikte begünstigt – ein verbindliches Offenlegungssystem ist nötig.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.