Öffentliches Risikomanagement in der österreichischen Landwirtschaft
abgestimmt am
20.01.2022
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte, wie Österreich Landwirte gegen Wetter‑ und Marktrisiken schützt. Er stellte fest, dass die Förderungen für Versicherungsprämien stark gestiegen sind, aber kaum transparent und kontrolliert werden. Der Bericht gibt Empfehlungen zur besseren Datenlage, zu klareren Zuständigkeiten und zur Vermeidung von Interessenkonflikten.
einfache MehrheitXXVII20.01.2022
Bericht
Haushaltskontrolle
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Der Rechnungshof prüfte die gesetzlichen Grundlagen und die Umsetzung des öffentlichen Risikomanagements für die Landwirtschaft.
Die Förderungen für Versicherungsprämien stiegen von 39,6 Mio. € im Jahr 2014 auf 62,1 Mio. € im Jahr 2018 (57 % Anstieg).
Die Österreichische Hagelversicherung war gleichzeitig Anbieter und Abwickler der Prämienförderung, was Interessenkonflikte und mangelnde Transparenz bei der Prämienkalkulation erzeugte.
Datengrundlage für die Bewertung der Förderungen war unzureichend: Es fehlten Aufschlüsselungen nach Kulturarten, Regionen und konkreten Prämienhöhen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.