Analyse der Geburtshilfe‑Versorgung in Niederösterreich und Wien
abgestimmt am
14.10.2021
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Geburtshilfe in Niederösterreich und Wien (2015‑2018) und fand unzureichende Auslastung, hohe Kaiserschnittraten, knappe Neonatologie‑Kapazitäten und uneinheitliche Pränataldiagnostik‑Kosten. Er empfiehlt u. a. die Umsetzung des RSG 2025‑Teil 2, klare Betten‑ und Hebammen‑Zahlengrenzen sowie den Ausbau von Qualitäts‑ und Fehlermelde‑Systemen.
einfache MehrheitXXVII14.10.2021
Bericht
Frau
Gesundheit
Gleichbehandlung
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die aktuelle Auslastung der Geburtshilfen liegt in Niederösterreich meist unter 60 %, in Wien bei etwa 72 %.
Kaiserschnittrate ist mit 28‑29 % hoch und variiert stark zwischen den Einrichtungen.
Neonatologische Betten sind knapp; die Auslastung vieler NICU‑Einheiten liegt über 90 %.
Hebammen sind in Niederösterreich und Wien ungleich verteilt – manche Kliniken haben bis zu 115 Geburten pro Hebamme, andere nur etwa 40.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.