Wohnraummanagement im Verteidigungsministerium – Follow‑up‑Prüfung 2020
abgestimmt am
27.04.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte das Wohnraummanagement des Verteidigungsministeriums und stellte fest, dass nur ein Drittel der empfohlenen Verbesserungen umgesetzt wurde. Hauptprobleme sind fragmentierte Datenverwaltung, fehlende Kosten‑ und Leistungsrechnung für Personalaufwand und zu komplexe Vergabeprozesse.
einfache MehrheitXXVII27.04.2023
Bericht
Verteidigung
Wohnungspolitik
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die Aufbau‑ und Ablauforganisation für das Wohnraummanagement ist stark fragmentiert und muss gestrafft werden.
Personaleinsatz und -aufwand werden nicht systematisch in der Kosten‑ und Leistungsrechnung erfasst, obwohl die Kosten um rund 560 000 € pro Jahr gestiegen sind.
Drei nicht vernetzte Datenbanken erschweren eine zielgerichtete Steuerung des Wohnungsportfolios.
Die Verwaltungsabläufe bei der Vergabe von Wohnungen durchlaufen zu viele Organisationseinheiten und verursachen vermeidbare Mehraufwendungen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.