Kurzarbeitsbericht 2020‑2021 – Finanzielle und materielle Auswirkungen

Zusammenfassung

Der Bericht beschreibt das österreichische Kurzarbeitsprogramm von März 2020 bis Februar 2021: Arbeitnehmer*innen erhalten 80‑90 % ihres Nettoverdienstes, Arbeitgeber bekommen eine Beihilfe vom AMS, und bis Februar 2021 wurden rund 6,4 Mrd. € ausgezahlt.
einfache Mehrheit XXVII 13.04.2021
Bericht
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen

Schwerpunkte

  • Kurzarbeit wurde am 1. März 2020 eingeführt, um Unternehmen bei vorübergehenden Auftragsrückgängen zu unterstützen; Arbeitnehmer*innen erhalten 80‑90 % ihres Nettoverdienstes.
  • Arbeitgeber erhalten vom AMS eine Kurzarbeitsbeihilfe, die die Differenz zwischen Mindest‑ und tatsächlichem Bruttoeinkommen plus Lohnnebenkosten deckt.
  • Bis Ende Februar 2021 wurden bereits 6,414 Mrd. € an Kurzarbeitsbeihilfen ausgezahlt; die gesamte Budgetbelastung (inkl. noch offener Verpflichtungen) beträgt 10,768 Mrd. €.
  • Insgesamt nahmen 1,248 Mio. Personen in 116.567 Betrieben das Kurzarbeitsprogramm in Anspruch; der Höchststand lag im April 2020 mit über einer Million Personen.
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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