Prüfung der Forschungsinfrastruktur‑Datenbank und Großgeräte (2016‑2019)
abgestimmt am
20.01.2022
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte das Management der Forschungsinfrastruktur‑Datenbank und der Großgeräte an drei österreichischen Forschungseinrichtungen (2016‑2019) und fand zahlreiche Unvollständigkeiten, uneinheitliche Kostenkalkulationen und zu wenig kooperative Nutzung. Er gab 27 Empfehlungen zur Verbesserung von Eintragungsqualität, Transparenz, Controlling und Vergabeverfahren.
einfache MehrheitXXVII20.01.2022
Bericht
Wissenschaften
Haushaltskontrolle
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
Die Datenbank enthält 1 530 Einträge, davon nur 12 aus dem privaten Sektor; die Mehrheit ist freiwillig und nicht immer für Kooperationen verfügbar.
Der Rechnungshof prüfte das Management der Infrastruktur von 2016 bis 2019 und stellte unvollständige Kostenangaben (z. B. fehlende Anschaffungs‑ oder Betriebskosten) bei vielen Einträgen fest.
Finanzierung erfolgt überwiegend aus öffentlichen Mitteln (ca. 52 % Eigenmittel, 24 % Bundesförderungen); Drittmittel spielen nur eine geringe Rolle.
Kalkulationsgrundlagen für Geräte‑Stundensätze waren bei allen drei Einrichtungen uneinheitlich; erst seit 2020 gibt es einheitliche Vorgaben an der FH Joanneum.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.