Evaluation der Frontrunner‑Förderaktion (2013‑2019)
abgestimmt am
17.06.2020
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2018, wie das Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie die Frontrunner‑Förderaktion umsetzt. Von acht Empfehlungen wurden fünf vollständig und drei teilweise umgesetzt; zentrale Verbesserungen betreffen die Koordination zwischen den Förderstellen, während die Mittelverteilung nach wie vor stark auf Großunternehmen fokussiert ist.
einfache MehrheitXXVII17.06.2020
Bericht
Wirtschaft
Wissenschaften
Haushaltskontrolle
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
Die Frontrunner‑Förderaktion wurde 2013 gestartet und stellt jährlich 20‑30 Mio. € aus Bundesmitteln bereit.
Zielgruppe sind Unternehmen mit hoher Innovationskraft oder hohem Wachstumspotenzial, wobei die Förderung bisher stark auf Großunternehmen konzentriert ist.
Zwischen den Förderstellen aws und FFG wurden Koordinationssitzungen eingeführt, um Doppelförderungen zu vermeiden und Bewertungskriterien abzustimmen.
Empfehlungen des Rechnungshofs: (1) nur finanzielle Aufwertungen vermeiden, (2) Indikatoren‑Bündel um Wirtschaft‑ und Arbeitsmarkteffekte erweitern, (3) Förderrichtlinien für KMU anpassen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.