Kosten‑ und Auslastungsprobleme des Bundesschullandheims Radstadt
abgestimmt am
01.02.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2018 das Bundesschullandheim Radstadt und stellte fest, dass die Belegung rückläufig war und die Finanzlage wegen hoher Zusatz‑Miete negativ ist. Er empfiehlt eine Kosten‑Nutzen‑Analyse, differenzierte Tarife und mehr Werbung.
einfache MehrheitXXVII01.02.2023
Bericht
Bildung
Haushaltskontrolle
öffentlicher Dienst
öffentliche Verwaltung
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Der Rechnungshof erstattete dem Nationalrat einen Bericht über die wirtschaftliche Lage des Bundesschullandheims Radstadt.
Die Auslastung sank von 20 903 Nächtigungen (2012) auf 18 971 (2017), also um 9 %.
Die Tarife (32‑42 € pro Nacht inkl. Verpflegung) decken die Kosten nicht, weil die Miet- und Betriebskosten der BIG nicht berücksichtigt werden.
Durch die Zusatz‑Miete von ca. 1 Mio. € jährlich stiegen die Gesamtkosten von 0,83 Mio. € (2012) auf 2,08 Mio. € (2017).
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.