IT‑Sicherheitsmanagement in ausgewählten Bundesministerien – Prüfung des Rechnungshofs
abgestimmt am
18.05.2022
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte das Management der IT‑Sicherheit in vier Bundesministerien und fand fragmentierte Zuständigkeiten, unzureichende Kommunikation von Sicherheitsstrategien und fehlende zentrale Koordination. Er empfiehlt klare Zuständigkeitsregelungen, einen Chief Information Security Officer, einheitliche Softwarelösungen und flächendeckende Zwei‑Faktor‑Authentifizierung.
einfache MehrheitXXVII18.05.2022
Bericht
Informatik
Haushaltskontrolle
Information und Informationsverarbeitung
Schwerpunkte
Nach den Regierungsumbildungen 2020 fehlte in den Ministerien BKA, BMKÖS und BMSGPK eine einheitliche IT‑Zuständigkeit, was zu erhöhtem Aufwand und Sicherheitsrisiken führte.
Die vorhandenen IT‑Sicherheitsstrategien wurden nicht flächendeckend an das Personal kommuniziert; insbesondere die Verantwortung der obersten Führungsebene wurde nicht klar definiert.
Zwei‑Faktor‑Authentifizierung ist in den Ministerien BKA und BMDW noch nicht vollständig implementiert, wodurch mobile Arbeitsplätze anfällig bleiben.
Verschiedene Videokonferenz‑Tools werden parallel eingesetzt, was die Betreuung erschwert und die IT‑Sicherheit beeinträchtigt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.