Wildschadensbericht 2020 – Überblick über Wild- und Weideviehschäden im österreichischen Wald

Zusammenfassung

Der Wildschadensbericht 2020 gibt einen Überblick über Schäden durch Wild und Weidevieh im österreichischen Wald. Er zeigt, dass weder bei Verbiss‑ noch bei Schälschäden ein klarer Trend erkennbar ist und dass die Zahl der Gutachten und Jagdmaßnahmen im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist.
einfache Mehrheit XXVII 02.12.2021
Bericht
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Schwerpunkte

  • Die Bundesministerin muss jährlich einen Bericht über die Wildschäden und Waldverwüstungen veröffentlichen (bis zum 1. September des Folgejahres).
  • Im Jahr 2020 wurden 177 Gutachten zu flächenhaften Wildschäden erstellt – ein Rückgang gegenüber 2019 (237 Gutachten).
  • Die Schadenssituation hat sich nicht eindeutig verbessert: Im Wirtschaftswald sank der Anteil geschälter Stämme von 9,1 % auf 8,4 %, im Schutzwald stieg er jedoch leicht.
  • Waldverwüstungen wurden 2020 in 216 Fällen gemeldet; die meisten (162) wurden von Eigentümern verursacht.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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