Betreuungsrelationen und Lehrqualität an Universität Graz und WU Wien
abgestimmt am
20.01.2022
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte Lehre und Betreuungsverhältnisse an der Universität Graz und der WU Wien, stellte große Unterschiede bei den Betreuungsrelationen fest und empfahl mehr Personal, bessere Zugangsregelungen sowie verbesserte IT‑ und Evaluierungsprozesse.
einfache MehrheitXXVII20.01.2022
Bericht
Haushaltskontrolle
Hochschulausbildung
Schwerpunkte
Die Betreuungsrelationen an österreichischen Hochschulen sind stark unterschiedlich: Die WU Wien hat mit 1 : 81,3 die schlechteste Relation, die Universität Graz liegt bei 1 : 47,6, während medizinische Universitäten deutlich bessere Werte (unter 1 : 20) erreichen.
Die durchschnittliche Betreuungsrelation in Österreich (1 : 38,4 im Jahr 2018/19) liegt bereits unter dem Zielwert von 1 : 40 des Gesamt‑Österreichischen Universitätsentwicklungsplans, doch einzelne Fachbereiche benötigen weitere Verbesserungen.
Zugangsregelungen für stark nachgefragte Studiengänge reduzieren die Zahl der Studierenden und können damit die Betreuungsrelation verbessern, jedoch fehlt bislang eine Bewertung ihrer Wirkung im Fachbereich Recht.
Seit 2020 muss ein Studierender im ersten Studienjahr mindestens 16 ECTS‑Punkte (4 ECTS pro Semester) nachweisen, um das Studium fortsetzen zu dürfen – ein erster Schritt zur Erhöhung der Prüfungsaktivität.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.