Zusammenfassung
Der Verwaltungsgerichtshof berichtete 2020 über rund 7 000 neue Verfahren, von denen fast genauso viele erledigt wurden; die Pandemie führte zu Home‑Office und neuen gesetzlichen Regelungen für Beschlussfassungen im Umlaufweg.einfache Mehrheit XXVII 04.11.2021
Bericht
Verfassungsgerichtsbarkeit
Verwaltungsgerichtsbarkeit
Schwerpunkte
- Die COVID‑19‑Pandemie erforderte umfangreiche organisatorische Anpassungen: Home‑Office, Wechseldienste, Videokonferenzen und die Einführung von Beschlussfassungen im Umlaufweg mittels befristeter gesetzlicher Regelungen.
- Im Jahr 2020 kamen knapp 7 014 neue Verfahren an; davon wurden 7 051 erledigt, sodass mehr Fälle abgeschlossen als neu angefallen sind. Die durchschnittliche Verfahrensdauer betrug 4,1 Monate.
- Der größte Teil der Fälle betraf Asylrecht (ca. 2 700 Verfahren), was die Arbeitsbelastung des Gerichts stark beeinflusst.
- Das Personalbudget macht etwa 92 % des Gesamthaushalts aus; Einsparungen im Sachbereich sind kaum möglich, was zu verzögerten Nachbesetzungen von Stellen führt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.