Rechnungshof‑Prüfbericht zur Wirtschaftlichkeit der Spanischen Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Finanzlage, das Management und die Tierschutz‑Einhalten der Spanischen Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber (2014‑2019) und stellte erhebliche Defizite, fehlende Controlling‑Instrumente und unklare Zuständigkeiten fest. Er gibt zahlreiche Empfehlungen für eine mehrjährige Förderungsbasis, bessere Kostenrechnung, ein Internes Kontrollsystem und klare Zucht‑ sowie Personalstrategien.einfache Mehrheit XXVII 23.10.2024
Bericht
Tierschutz
Tiermedizin
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
- Die Gesellschaft erwirtschaftete 2014‑2019 jährlich Verluste von durchschnittlich 6,5 Mio. €, wobei rund 13 % der Kosten nicht durch Umsätze gedeckt wurden.
- Personalkosten machten 62 % der Gesamtausgaben aus und stiegen schneller als die Umsätze, was das strukturelle Defizit verstärkte.
- Fehlende einheitliche Kostenrechnung und kein internes Kontrollsystem verhinderten eine transparente Steuerung der Wirtschaftlichkeit.
- Die Finanzierungszusage von bis zu 1 Mio. € pro Jahr war nicht mehrjährig und bot keine Planungssicherheit.
Referenziert in
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.