Zusammenfassung
Der Tätigkeitsbericht 2020 der Bundesstelle für Sektenfragen beschreibt ihre Arbeit im Bereich Information, Beratung und Forschung. Im Fokus standen die Bewältigung der COVID‑19‑Krise, die steigende Nachfrage zu Verschwörungstheorien und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in problematischen religiösen Kontexten.einfache Mehrheit XXVII 07.12.2021
Bericht
Religion
Vereinsleben
Versammlungsfreiheit
Schwerpunkte
- Die Bundesstelle ist per Bundesgesetz von 1998 eingerichtet und hat den gesetzlichen Auftrag, Gefährdungen durch sektenähnliche Aktivitäten zu dokumentieren und zu informieren.
- Im Jahr 2020 wurden 4 241 fachspezifische Kontakte mit 1 637 Personen bearbeitet; davon 462 Beratungsfälle, die insgesamt 1 829 Einzelkontakte umfassten.
- Der Schwerpunkt lag auf der Bearbeitung von Anfragen zu Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit der COVID‑19‑Pandemie, was zu einem deutlichen Anstieg von Medienanfragen und öffentlichen Diskussionen führte.
- Die Bundesstelle bot zahlreiche Fort‑ und Weiterbildungsangebote (Webinare, Workshops, Fachgespräche) an, um Fachpersonal aus Schulen, Universitäten und Beratungsstellen zu schulen.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
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