Follow‑up‑Prüfung: Brandschutz in der Wiener Hofburg
abgestimmt am
18.05.2022
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte, ob die Burghauptmannschaft die Brandschutz‑Empfehlungen von 2016 umgesetzt hat. Von 14 Maßnahmen wurden fünf vollständig, sechs teilweise und drei nicht umgesetzt. Hauptmängel betreffen fehlende Brandmeldeanlagen, unzureichende Türsicherheit und mangelhafte Vergabedokumentation.
einfache MehrheitXXVII18.05.2022
Bericht
Baupolitik
Haushaltskontrolle
Bauindustrie und öffentliches Bauwesen
Schwerpunkte
Von den 14 Empfehlungen wurden fünf vollständig umgesetzt, sechs nur teilweise und drei gar nicht.
Der Vollschutz mit Brandmeldeanlagen soll bis spätestens 2020 für alle Nicht‑Wohnbereiche fertiggestellt werden.
Der Austausch von 13 Brandschutztüren im Kongresszentrum war für das Frühjahr 2019 geplant, wurde jedoch nicht vollständig abgeschlossen.
Die Burghauptmannschaft hat bislang keine dauerhafte interne Position für die Brandschutzkoordination geschaffen; ein entsprechender Stellenantrag wurde erst im Oktober 2018 gestellt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.