Der Rechnungshof prüfte das Großbauprojekt „Post am Rochus“ und stellte Mängel bei Dokumentation, Vergabe und Abfallmanagement fest, lobte aber die termingerechte Fertigstellung und das Nachhaltigkeitszertifikat.
einfache MehrheitXXVII22.09.2021
Bericht
Haushaltskontrolle
Post- und Fernmeldewesen
Schwerpunkte
Das Projekt „Post am Rochus“ wurde fast vollständig im geplanten Zeit‑ und Kostenrahmen fertiggestellt, trotz innerstädtischer Lage und Denkmalschutz.
Die Post AG nutzte einen Totalunternehmer, wodurch die eigene Bauherrn‑funktion stark reduziert wurde, aber externe Beratungs‑ und Vergabekosten von rund 1,48 Mio. EUR entstanden.
Mehrere Vergabeverfahren (Rechtliche und Technisch‑Operative Begleitung) litten unter fehlender Dokumentation, wodurch Transparenz und Gleichbehandlung der Bieter beeinträchtigt wurden.
Der Umgang mit gefährlichen Abfällen (Asbest) wurde nicht ausreichend geprüft – ein Verstoß gegen Umwelt‑ und Arbeitsschutzvorschriften.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.