Rechnungshof‑Prüfung: Verbesserungsbedarf bei AustriaTech
abgestimmt am
01.02.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert mangelnde Transparenz und unklare Aufgabenverteilung bei AustriaTech, fordert ein Projektmanagement‑Tool, klare Kontrollen und die Verankerung von Governance‑Regeln.
einfache MehrheitXXVII01.02.2023
Bericht
Verkehr
Wissenschaften
Haushaltskontrolle
Öffentlicher Sektor
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
Die Aufgabenverteilung zwischen AustriaTech und dem Ministerium ist nicht schriftlich festgelegt, was zu Überschneidungen und ineffizienter Nutzung von Personal führt.
Es fehlt ein IT‑gestütztes Projektmanagement‑Tool; dadurch gibt es keinen Gesamtüberblick über laufende Innovationsprojekte.
Der Ressourceneinsatz für Innovationsprojekte sank stark (von 25.782 Arbeitsstunden 2013 auf 13.316 2015), während die Basisfinanzierung aus dem Ministerium zunahm.
Interne Kontrollen sind lückenhaft: keine klaren Stellvertretungsregeln, unvollständige Handkassa‑Richtlinien und fehlende Genehmigungspflicht für Nebenbeschäftigungen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.