Jahresbericht 2021 der Agentur für Passagier‑ und Fahrgastrechte (apf)

Zusammenfassung

Der Jahresbericht 2021 der apf zeigt, dass trotz halbierter Fallzahlen dank COVID‑19‑Einfluss 2 896 Anträge bearbeitet wurden. 77 % der Verfahren endeten mit einer Einigung, und die Agentur erzielte Entschädigungen von rund 1,14 Mio € – vor allem im Flugverkehr.
einfache Mehrheit XXVII 19.10.2022
Bericht
Handel
Verkehr
Industrie
Unternehmen und Wettbewerb

Schwerpunkte

  • Die apf ist gesetzlich als Schlichtungs‑ und Durchsetzungsstelle für Bahn, Bus, Schiff und Flug etabliert (vgl. § 8 Abs 2 B‑G und § 9 AStG).
  • Unternehmen zahlen für jedes Schlichtungsverfahren 78 € (40 % der Gesamtkosten); die restlichen 60 % werden vom Bundesbudget getragen.
  • Seit dem 26. März 2021 gilt die neue Verbraucher­behörden‑Kooperationsverordnung, die die apf als zuständige Behörde für grenzüberschreitende Verbraucherschutzfragen bestätigt.
  • Im Jahr 2021 gingen 2 896 Schlichtungsanträge ein (‑50 % gegenüber 2020); 40 % der Anträge betrafen COVID‑19‑Themen.
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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