E‑Sport‑Arbeitsgruppe: Ergebnisbericht und Handlungsempfehlungen
abgestimmt am
14.06.2022
Zusammenfassung
Der Bericht der Arbeitsgruppe E‑Sport fasst Empfehlungen zu Jugendschutz, Veranstaltungs‑ und Arbeitsrecht, steuerlicher Anerkennung, Gesundheit, Integrität und Lootboxen zusammen, um den rechtlichen Rahmen für E‑Sport in Österreich zu stärken.
einfache MehrheitXXVII14.06.2022
Bericht
Sport
Informatik
Information und Informationsverarbeitung
Schwerpunkte
Der Bericht empfiehlt, das Veranstaltungsrecht zu überarbeiten, damit die Bestimmungen zu Unterhaltungsspielapparaten (§ 15) und die unklaren Verbotsbestimmungen (§ 42) nicht mehr auf E‑Sport‑Events angewendet werden.
Im Arbeitsrecht soll E‑Sport gleichgestellt werden, sodass die Zusatzpunkte für Profisportler*innen im Ausländerbeschäftigungsgesetz auch für Profi‑E‑Sportler*innen gelten.
Der Jugendschutzkodex legt fest, dass Vereine und Veranstalter die PEGI‑Alterskennzeichnungen einhalten und zusätzlich Aufklärungsarbeit zu Lootboxen und Nachhaltigkeit leisten müssen.
Für E‑Sport‑Vereine wird empfohlen, den gemeinnützigen Status zu erhalten, wenn sie alle steuerrechtlichen Vorgaben erfüllen; gleichzeitig soll die PRAE‑Regelung auf E‑Sport ausgeweitet werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.