Risikomanagement‑Prüfung der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (2016‑2020)
abgestimmt am
20.09.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte das Risikomanagement der OeBFA für 2016‑2020, stellte ein umfassendes System fest, aber kritisierte fehlende Dokumentation, veraltete Richtlinien und Interessenkonflikte. Während COVID‑19 musste die Agentur die Liquidität stark erhöhen. Der Bericht enthält zentrale Empfehlungen zur Verbesserung von Prozessen, Transparenz und Governance.
einfache MehrheitXXVII20.09.2023
Bericht
Haushaltskontrolle
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
Die OeBFA betreibt ein umfassendes Risikomanagement, das Markt‑, Kredit‑, Liquiditäts‑, Rechts‑ und Reputationsrisiken abdeckt.
Während der COVID‑19‑Krise stiegen die Finanzierungsbedarfe stark an; die Agentur erhöhte temporär die Maximalliquidität und konnte zusätzliche Liquidität bereitstellen.
Die Dokumentation von Vorstandssitzungen fehlt, was die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen einschränkt.
Stresstests werden quartalsweise durchgeführt, aber die Ergebnisse werden nicht ausreichend erläutert und es fehlt ein formelles Test‑Handbuch.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.