COVID‑19‑Fonds: Ausgleichszahlungen an ÖBB und Klimainvestitionen 2020‑2021

Zusammenfassung

Der Bericht erklärt, wie der COVID‑19‑Krisenbewältigungsfonds 2020 und 2021 die ÖBB‑Infrastruktur‑AG für entgangene Einnahmen aus der Aussetzung des Wegeentgelts entschädigte und gleichzeitig 32 Mio. € in ein Klima‑Konjunkturpaket für Innovationsprojekte investierte.
einfache Mehrheit XXVII 19.10.2022
Bericht
Gesundheit
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik

Schwerpunkte

  • Der Bund hat im Rahmen des COVID‑19‑Fonds der ÖBB‑Infrastruktur‑AG einen Ausgleich für den Erlösverlust aus der Aussetzung des Wegeentgelts gezahlt.
  • Die Aussetzung des Wegeentgelts wurde für den eigenwirtschaftlichen Personenverkehr (2020: 10 Unternehmen, 2021: 14 Unternehmen) und für den Güterverkehr (2020/2021: insgesamt über 100 Unternehmen) genutzt, um die Verkehrsdienste aufrechtzuerhalten.
  • Die EU‑Verordnung erlaubt den Mitgliedstaaten, das Wegeentgelt auszusetzen und verpflichtet sie, den betroffenen Infrastrukturbetreibern einen finanziellen Ausgleich zu zahlen.
  • Aus dem COVID‑19‑Fonds wurden zusätzlich 32 Mio. € für das Klima‑Konjunkturpaket bereitgestellt, um Innovationsprojekte in den Bereichen Energie, Dekarbonisierung und Digitalisierung zu fördern.
Relevante Medienberichte
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