Mängel in Governance und Finanzkontrolle der Wiener Staatsoper
abgestimmt am
09.07.2020
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert die undurchsichtige Kartenvergabe, das zu stark konzentrierte Kontrollsystem, übermäßige Barauszahlungen und fehlende Transparenz bei Personal‑ und Investitionsentscheidungen der Wiener Staatsoper GmbH.
einfache MehrheitXXVII09.07.2020
Bericht
Haushaltskontrolle
Darstellende Künste
Schwerpunkte
Die aktuelle Vergabe von Kartenkontingenten an Reise‑ und Kartenbüros erfolgt ohne festgelegte Regeln, was zu überhöhten Preisaufschlägen und potenziellen Korruptionsrisiken führt.
Der kaufmännische Geschäftsführer besitzt gleichzeitig Genehmigungs‑, Verwaltungs‑ und Überwachungsbefugnisse, wodurch das Vier‑Augen‑Prinzip verletzt wird.
Barauszahlungen an Künstler, Dienstleister und Dritte werden trotz einer Weisung der Bundestheater‑Holding nur teilweise reduziert und bleiben ein hohes Sicherheits‑ und Verwaltungsrisiko.
Personalkosten werden nicht transparent nach Kostenstellen ausgewiesen; zahlreiche Individual‑ und Kollektivverträge führen zu unklaren Lohnstrukturen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.