Wildschadensbericht 2021 – Zunahme von Wild‑ und Schälschäden im österreichischen Wald

Zusammenfassung

Der Wildschadensbericht 2021 zeigt, dass Wildverbiss und Schälschäden weiter zunehmen und rund 41 % der verjüngungsnotwendigen Waldflächen betreffen. Die Zahl gültiger Gutachten und ergriffener Jagdmaßnahmen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
einfache Mehrheit XXVII 05.12.2022
Bericht
Jagd
Fischerei
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Schwerpunkte

  • Der Bericht fordert verstärkte Maßnahmen, um Wildverbiss zu reduzieren und die Verjüngung des Schutzwaldes zu sichern.
  • Die Zahlen zeigen, dass 41 % der verjüngungsnotwendigen Flächen von Wildschäden betroffen sind – ein Anstieg um vier Prozentpunkte seit 2007‑2009.
  • Im Jahr 2021 wurden 237 Gutachten zu Wildschäden erstellt, davon 92 für Verbiss und 95 für Schälschäden; das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
  • Die Jagdbehörden haben im selben Jahr in 52 Fällen Maßnahmen gegen Verbiss und in 43 Fällen gegen Schälschäden angeordnet.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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