Zusammenfassung
Der Aktionsplan "Deepfake" fordert ein umfassendes Konzept gegen KI‑basierte Bild‑ und Videomanipulationen, definiert das Phänomen, beschreibt Bedrohungen und legt Maßnahmen in den Bereichen Recht, Technik, Governance und internationale Zusammenarbeit fest.einfache Mehrheit XXVII 18.01.2023
Bericht
Informatik
öffentliche Sicherheit
Information und Informationsverarbeitung
Schwerpunkte
- Das Parlament fordert ein umfassendes Konzept und eine Strategie zum Umgang mit Deepfakes, um frühzeitig Risiken zu erkennen und zu mindern.
- Bereits laufende Maßnahmen umfassen das Defalsif‑AI‑Projekt zur Medienforensik und Studien zur Resilienz gegen Desinformation.
- Geplante Maßnahmen gliedern sich in vier Handlungsfelder: Strukturen & Prozesse, Governance, Forschung & Entwicklung sowie internationale Zusammenarbeit.
- Bestehende Strafnormen (z. B. §§ 105f, 107, 144, 146f StGB) können bei Deepfake‑Delikten wie Erpressung, Nötigung oder Betrug angewendet werden; ein EU‑weiter Rechtsrahmen wird empfohlen.
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.