Kritik an der Beschaffungsplanung des österreichischen Bundesheeres (2013‑2020)
abgestimmt am
27.04.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert die mangelhafte Beschaffungsplanung des Bundesheeres, fehlendes Monitoring und unzureichende Budgets, was zu Verzögerungen bei wichtigen Anschaffungen führte.
einfache MehrheitXXVII27.04.2023
Bericht
Verteidigung
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Strategische Grundlagen wurden nicht regelmäßig evaluiert; die Teilstrategie Verteidigungspolitik blieb seit 2014 unverändert.
Das Budget für Ausrüstung und Infrastruktur (ca. 550 Mio. € jährlich) reichte nicht aus, um den ermittelten Investitionsbedarf von rund 1,7 Mrd. € zu decken.
Ein einheitliches Monitoring fehlt; deshalb ist unklar, welche Vorhaben aus den Sonderpaketen tatsächlich umgesetzt wurden.
Beispiele für Fehlplanungen: MISTRAL‑Ersatz nicht durchgeführt, 99 von 116 schweren Scharfschützengewehren lagen unverwendet im Lager, Bergepanzer nicht ersetzt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.