Gleichbehandlungsanwaltschaft 2020/21 – Jahresbericht und Forderungen
abgestimmt am
15.12.2022
Zusammenfassung
Der Bericht 2020/21 der Gleichbehandlungsanwaltschaft zeigt steigende Fallzahlen, fordert ein umfassenderes Diskriminierungsrecht (Levelling‑up) und mehr Ressourcen für Beratung, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit.
einfache MehrheitXXVII15.12.2022
Bericht
Frau
Arbeitsrecht
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
Die GAW bearbeitete 4 962 Anfragen, davon 3 863 im Rahmen des Gleichbehandlungsgesetzes, was einen Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Der häufigste Diskriminierungsgrund war das Geschlecht (51 % aller Fälle), gefolgt von ethnischer Zugehörigkeit (27 %) und Alter (10 %).
Ein zentrales Ziel ist das Levelling‑up: Der Gesetzgeber soll den Diskriminierungsschutz auf alle Lebensbereiche ausdehnen, um Schutzlücken zu schließen.
Die GAW fordert mehr Personal (z. B. zusätzliche Fachkräfte in den Regionalbüros) und ein erhöhtes Jahresbudget für Informations‑ und Öffentlichkeitsarbeit von € 100 000 auf € 130 000.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.