Rechnungshof‑Prüfung der Liegenschaftsverwaltung der Bundesforste AG
abgestimmt am
31.01.2024
Zusammenfassung
Der Rechnungshof hat die Liegenschaftsverwaltung der Bundesforste AG geprüft und erhebliche Defizite in Transparenz, Datenqualität und Compliance festgestellt. Es fehlt eine klare Eigentümerstrategie, öffentliche Ausschreibungen bei Verkäufen und Baurechten wurden selten durchgeführt und das Compliance‑System ist nicht ausreichend strukturiert.
einfache MehrheitXXVII31.01.2024
Bericht
Staatswald
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Es fehlt eine übergeordnete Eigentümerstrategie des Landwirtschaftsministeriums, sodass die Bundesforste keine klaren Ertrags‑ und Nachhaltigkeitsziele haben.
Verkäufe von Liegenschaften (z. B. in Mittersill) wurden ohne öffentliche Ausschreibung und ohne Gutachten durchgeführt, wodurch Marktpreise nicht ausgeschöpft wurden.
Die Datenqualität in den Grundstücks‑ und Gebäudedatenbanken ist unzureichend; viele Pflichtfelder sind lückenhaft oder fehlerhaft.
Im Compliance‑Management fehlt ein vorstandsnaher Beauftragter, verbindliche Selbstverpflichtungen des Vorstands und umfassende Schulungen für alle Mitarbeitenden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.