Kritik an Drohnenbeschaffung und -einsatz im Bundesheer
abgestimmt am
25.03.2021
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert die undurchsichtige Beschaffung von sechs Aufklärungsdrohnen für das Bundesheer, die erhebliche Kostenüberschreitungen, Lieferverzögerungen, mangelhafte Wartung, unzureichende Ausbildung des Personals und technische Einschränkungen.
einfache MehrheitXXVII25.03.2021
Bericht
Luftverkehr
Verteidigung
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Beschaffung von sechs Drohnensystemen (Tracker) für das Bundesheer zu einem Kaufpreis von 2,98 Mio. EUR.
Kostenüberschreitung: Gesamtausgaben von 4,42 Mio. EUR (ca. 35 % über dem geplanten Budget von 3,28 Mio. EUR).
Kein strategisches Konzept vor Beschaffung – fehlende Analyse personeller, materieller und finanzieller Auswirkungen.
Vergabeverfahren kritisiert: nur mit dem best‑gereihten Bieter verhandelt, Subunternehmerwechsel trotz Ausschreibungsbedingungen, mangelnde Transparenz.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.