Rechnungshof‑Prüfung der MeteoServe/Austro Control Digital Services
abgestimmt am
24.11.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die MeteoServe Wetterdienst GmbH (jetzt Austro Control Digital Services), ein 100 % Tochterunternehmen der Austro Control. Die Analyse deckte finanzielle Abhängigkeit, unklare Vertragsregelungen und unterschiedliche Wirtschaftlichkeit der Geschäftsbereiche auf und gab acht Empfehlungen zur Verbesserung von Transparenz, Kostensteuerung und Governance.
einfache MehrheitXXVII24.11.2023
Bericht
Luftverkehr
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
MeteoServe erwirtschaftete 96‑99 % ihres Umsatzes mit Austro Control, wodurch die Gesellschaft stark von ihrem Alleinauftraggeber abhängig ist.
Der Geschäftsbereich Arbeitskräfteüberlassung brachte stabile Gewinne, während der Bereich Meteorologische Dienstleistungen über mehrere Jahre Verluste erwirtschaftete.
COVID‑19‑Hilfen (Kurzarbeit und Steuerstundungen) halfen 2020 die Liquidität zu sichern; 2021 wurde keine weitere Hilfe beantragt.
Vertragslücken – z. B. fehlende schriftliche Regelungen für Gehaltsweiterverrechnungen und einige Serviceleistungen – führen zu rechtlichen Unsicherheiten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.