Inflationsanalyse 2022/23: Energiepreise als Haupttreiber und Folgen für Verbraucher

Zusammenfassung

Der zweite EBAI‑Bericht analysiert die Inflationsentwicklung 2022/23 und identifiziert steigende Energie‑ und Rohstoffpreise als Hauptursache. Er erklärt die Funktionsweise der Strom‑ und Gasmärkte, zeigt die Kostenentwicklung für Haushalte und bewertet die Preissteigerungen an Tankstellen – diese resultieren vor allem aus höheren internationalen Preisnotierungen, nicht aus einem Wettbewerbsverstoß.
einfache Mehrheit XXVII 23.03.2023
Bericht
Wirtschaft
Sozialpolitik

Schwerpunkte

  • Die Inflationsrate wird für 2022 auf rund 8 % und für 2023 auf etwa 6,5 % geschätzt; Energiepreise sind der Haupttreiber.
  • Der Strom‑ und Gasmarkt ist stark von internationalen Preisentwicklungen abhängig; die Preise für Endverbraucher steigen dadurch deutlich.
  • Die BWB‑Untersuchung zeigt, dass die Preissteigerungen an Tankstellen hauptsächlich auf höhere internationale Rohöl‑ und Dieselpreise zurückgehen; die Gewinnmargen der Raffinerien haben sich seit dem Krieg verdreifacht.
  • Der Stromkostenzuschuss (Strompreisbremse) dämpft die Inflation 2022‑2023 um etwa 0,9 Prozentpunkte, wirkt aber 2024 leicht inflationstreibend.
Relevante Medienberichte
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