Zusammenfassung
Der Bericht fasst das Kurzarbeitsprogramm in Österreich von März 2020 bis November 2022 zusammen. Arbeitnehmer*innen erhielten zwischen 80 % und 90 % ihres Nettoverdienstes, das AMS erstattete den Unternehmen die Mehrkosten, und insgesamt wurden fast 10 Mrd. € an Beihilfen ausgegeben.einfache Mehrheit XXVII 23.03.2023
Bericht
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Schwerpunkte
- Kurzarbeit wurde von März 2020 bis November 2022 in mehreren Phasen mit gestaffelten Nettoersatzraten (80‑90 %) angeboten.
- Das AMS erstattete den Unternehmen die Mehrkosten über die Differenzmethode, später mit einem Abschlag von 15 % auf die berechnete Beihilfenhöhe.
- Ab 1. Juli 2022 galt ein Übergangsmodell, das eine pauschale Nettoersatzrate von 90 % vorsah und weiterhin einen Abschlag von 15 % auf die Beihilfenhöhe anwendete.
- Insgesamt wurden bis November 2022 rund 9,98 Mrd. € an Kurzarbeitsbeihilfen ausgegeben – die größte Belastung des Staatshaushalts im Zeitraum.
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Relevante Medienberichte
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