Digitale Kulturvermittlung in österreichischen Museen während COVID‑19
abgestimmt am
24.11.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte, wie drei österreichische Museen während der COVID‑19‑Pandemie digitale Kulturvermittlungsangebote entwickelten und welche finanziellen Auswirkungen dies hatte. Während das Kunsthistorische Museum Wien die Teilnehmendenzahl verdoppelte, blieben die Einnahmen aus digitalen Formaten gering und es fehlt eine einheitliche Erfassung von Kosten und Besucherzahlen.
einfache MehrheitXXVII24.11.2023
Bericht
Kunst
Kulturpolitik
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Während der Pandemie wurden in allen drei Museen digitale Kulturvermittlungsformate (Online‑Führungen, -Vorträge, -Workshops) eingeführt.
Das Kunsthistorische Museum Wien konnte die Teilnehmendenzahl an digitalen Angeboten verdoppeln; die anderen beiden Museen kompensierten den Besucher‑Rückgang nur teilweise.
Unterschiedliche Zählmethoden für Online‑Teilnehmer erschweren die Vergleichbarkeit der Zahlen und erfordern einen einheitlichen Standard.
Die Kosten für die Digitalisierung (ca. 65 k€ KHM, 20 k€ MoS, 14 k€ Vorarlberg) sind gering, aber die Erlöse aus digitalen Angeboten blieben weitgehend aus.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.