Straßenbahnprojekte in Graz, Innsbruck und Linz – Prüfung durch den Rechnungshof
abgestimmt am
24.11.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Straßenbahnprojekte in Graz, Innsbruck und Linz. Er stellte fest, dass die Vorhaben wichtige Beiträge zur Klimaneutralität leisten, jedoch Kosten‑ und Transparenzprobleme aufweisen. Empfehlungen umfassen einheitliche Wirtschaftlichkeitsanalysen, stärkere Bürgerbeteiligung und bessere Koordination mit dem Ministerium.
einfache MehrheitXXVII24.11.2023
Bericht
Schienentransport
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die drei Städte haben ihre Straßenbahnnetze erweitert, um neue Stadtentwicklungsgebiete besser zu erschließen und die Anbindung an das Umland zu verbessern.
Die Gesamtkosten der Projekte betragen rund 450 Mio. €, wobei Graz ca. 66 Mio., Innsbruck ca. 310 Mio. und Linz ca. 75 Mio. Euro ausweisen.
Die Finanzierungsmodelle beruhen auf Mischungen aus Bundes‑, Länder‑ und Kommunalmitteln; Klimapartnerschaften sollen künftig auch Erhaltungs‑ und Betriebskosten abdecken.
Bürgerbeteiligungsverfahren wurden in Graz nicht durchgeführt (wegen fehlender Bevölkerung), in Innsbruck aber intensiv genutzt; Linz hat keine formellen Verfahren, obwohl das Gebiet bereits besiedelt ist.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.