Leseförderung an Schulen – Rechnungshof‑Bericht 2020
abgestimmt am
17.06.2020
Zusammenfassung
Österreich liegt bei internationalen Lesetests unter dem OECD‑Durchschnitt; 13 % der Grundschüler*innen und 17 % der Sekundarstufe‑I‑Schüler*innen erreichen die Lese‑Standards nicht. Der Rechnungshof fordert eine einheitliche nationale Lesestrategie, praxisnahe Rechtsgrundlagen und bessere Koordination aller Akteure.
einfache MehrheitXXVII17.06.2020
Bericht
Bildung
Haushaltskontrolle
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Lesekompetenz liegt unter dem OECD‑Durchschnitt; 13 % der Volksschüler*innen und 17 % der Sekundarstufe‑I‑Schüler*innen erreichen die Lese‑Standards nicht.
Kinder aus benachteiligten Gruppen (Jungen, Migrationshintergrund, niedriger Elternbildungsgrad) sind überproportional häufig in der Risikogruppe.
Der aktuelle Grundsatzerlass Leseerziehung (2017) ist zu abstrakt; er muss praxisnah und für alle Lehrpersonen leicht umsetzbar werden.
Lehrpläne benötigen klare Kompetenzkataloge und verbindliche Verknüpfungen zur Leistungsbeurteilung, damit Leseförderung messbar wird.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.