Rechnungshof‑Prüfung des Studienwahl‑Programms 18plus
abgestimmt am
17.06.2020
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte das 18plus‑Programm zur Studienwahlberatung und die Maturanten‑ sowie "Studieren Probieren"‑Aktivitäten der Österreichischen Hochschüler*innen. Er stellte fest, dass das Angebot nie flächendeckend umgesetzt wurde, das Monitoring lückenhaft ist und die Kosten mehrere Millionen Euro pro Jahr betragen.
einfache MehrheitXXVII17.06.2020
Bericht
Haushaltskontrolle
Hochschulausbildung
Schwerpunkte
Die Vergütung der Schüler‑ und Bildungsberater*innen wird nach § 61b Abs. 3 Gehaltsgesetz berechnet und lag 2016/17 bei rund 2,1 Mio. €.
Das Programm 18plus erreichte nie die angestrebte Vollabdeckung; maximal 64 % der Schulen nahmen teil, und die Teilnahme sank ab 2016/17 wieder.
Die Psychologischen Studierendenberatungen waren als nachgeordnete Dienststellen des Wissenschaftsministeriums im Programm eingebunden (vgl. § 68a Studienförderungsgesetz).
Externe Dienstleister (Organisations‑ und Agentur‑Dienstleister) wurden ohne Vergleichsangebote beauftragt; die Gesamtkosten hierfür betrugen rund 0,5 Mio. €.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.