COVID‑19‑Fonds: Einsatz für Antigentests, Förderstunden und Studienbeihilfe 2023

Zusammenfassung

Der Bericht des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung informiert über die Verwendung des COVID‑19‑Krisenbewältigungsfonds im Jahr 2023. Im März wurden rund 114 000 Antigentests an Schulen durchgeführt, ein Förderstundenpaket zur Kompensation von Lernrückständen bereitgestellt und zusätzliche Mittel für Studienbeihilfen bereitgestellt.
einfache Mehrheit XXVII 22.06.2023
Bericht
Gesundheit
Wissenschaften
Forschung und geistiges Eigentum
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik

Schwerpunkte

  • Der Bericht basiert auf dem gesetzlichen Auftrag nach § 3 Abs. 5 des COVID‑19‑Krisenbewältigungsfonds‑Gesetzes.
  • Im März 2023 wurden an Schulen 113 924 Antigentests durchgeführt, wobei 1 336 Personen positiv getestet wurden; es erfolgten keine Zahlungen im selben Monat, das Gesamtbudget für Tests beträgt 120 Mio € für das Jahr 2023.
  • Ein Förderstundenpaket wurde für das Schuljahr 2022/23 eingeführt: ab September 2022 eine zusätzliche Wochenstunde pro Klasse und ab Januar 2023 vier weitere Stunden für Deutschförderklassen, was über 52 500 zusätzliche Wochen‑ bzw. 1,88 Mio Unterrichtseinheiten entspricht; das maximale Abrufkontingent liegt bei 152,954 Mio € (davon 118,140 Mio € aus dem COVID‑19‑Fonds).
  • Für die Studienbeihilfe wurde das Sommersemester 2020 neutralisiert und die Anspruchsdauer um ein Semester verlängert; dafür stehen im Jahr 2023 17,75 Mio € aus dem COVID‑19‑Fonds zur Deckung der Mehrkosten bereit.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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