Rechnungshof‑Prüfung der Filmakademie Wien – Mängel und Handlungsempfehlungen
abgestimmt am
05.07.2024
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Filmakademie Wien und stellte Defizite bei Lehrdokumentation, Projektcontrolling, Personal‑ und Beschaffungsprozessen sowie beim Frauenförderplan fest. Er empfiehlt u. a. digitale Systeme, klarere Richtlinien und eine zügige Curriculumsreform.
einfache MehrheitXXVII05.07.2024
Bericht
Filmindustrie
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die Filmakademie ist mit 572 000 EUR das höchstdotierte Institut der mdw, wobei Personalkosten rund 76 % der Gesamtkosten ausmachen.
Lehrveranstaltungen wie „Künstlerischer Einzelunterricht und Übung“ sowie Praktika werden nicht ausreichend dokumentiert; dadurch fehlt Transparenz über erbrachte Lehrstunden.
Das Projektcontrolling ist aufgrund unvollständiger Belege und fehlender digitaler Verleihprozesse ineffizient, was zu langen Studienzeiten führt.
Der Frauenanteil an der Filmakademie liegt bei 31 % (Durchschnitt) bzw. bei den studienrelevanten Fachrichtungen teilweise deutlich darunter; die Zielvorgabe von 50 % wird nicht erreicht.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.