Die Petition fordert eine Reform der Sozialversicherung für Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen, um Solo‑Selbständige, neue Selbständige und hybride Beschäftigte besser abzusichern. Sie verlangt Krankengeld ab dem vierten Tag, die Einbindung aller Beschäftigungsformen in die Pflichtversicherung und einen leichteren Zugang zur Arbeitslosenversicherung.
einfache MehrheitXXVII05.07.2024
Andere
Kunst
Arbeitsrecht
Kulturpolitik
soziale Sicherheit
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Einrichtung einer interministeriellen Arbeitsgruppe (BMKÖS, BMAW, Sozialministerium, AMS, ÖGK, SVS, KSVF) zur Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs für die soziale Absicherung von Künstler:innen.
Einführung von Krankengeld ab dem vierten Tag für Solo‑Selbständige, mindestens in Höhe der Armutsgefährdungsschwelle (2022: 1 371 € netto pro Monat).
Einbindung aller Beschäftigungsverhältnisse, die die monatliche Geringfügigkeitsgrenze überschreiten, in die Pflichtversicherung (Kranken‑, Pensions‑, Unfall‑ und Arbeitslosenversicherung).
Erleichterter Zugang zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbständige durch flexiblere Einstiegsmöglichkeiten und die Möglichkeit, die selbständige Tätigkeit ruhend zu melden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.