Petition: Geschlechtergerechte Maßnahmen während und nach der Corona‑Krise
abgestimmt am
24.03.2021
Zusammenfassung
Die Petition fordert, dass die Corona‑Krise nicht zu Lasten von Frauen geht und verlangt geschlechtergerechte Maßnahmen in Sozialpolitik, Gesundheit, Arbeitsmarkt und Finanzhilfen.
einfache MehrheitXXVII24.03.2021
Andere
Frau
Einkommen
Gleichbehandlung
partizipative Demokratie
Verwaltung und Entlohnung des Personals
Schwerpunkte
Die Petition beruft sich auf die verfassungsrechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern (Art. 7 Abs. 2 B‑VG) und nutzt das Petitionsrecht (§ 100 (1) GOG‑NR), um geschlechtergerechte Maßnahmen während und nach der Corona‑Krise zu fordern.
Sie fordert den Ausbau des Sozialstaates, insbesondere in den Bereichen Pflege, Gesundheit sowie Kinder‑ und Jugendarbeit, um die besonderen Belastungen von Frauen zu mildern.
Eine Erhöhung der Kollektivvertragslöhne in systemrelevanten Berufen soll die Bezahlung von Frauen, die häufig in diesen Bereichen arbeiten, deutlich verbessern.
Finanzielle Sofortmaßnahmen wie die Wiedereinführung eines 50‑Prozent‑Ziels für Frauen im Arbeitsmarktförderbudget, Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 % und die Einrichtung von Härtefonds werden gefordert.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.