Die Petition verlangt, dass neue 110 kV‑Hochspannungsleitungen in Österreich grundsätzlich als Erdkabel verlegt werden, wenn die Kosten das 2,5‑fache einer vergleichbaren Freileitung nicht übersteigen und Naturschutzgründe nicht entgegenstehen. Zusätzlich sollen Landschaftsbild und Nutzungskonflikte bei Genehmigungen stärker berücksichtigt werden.
einfache MehrheitXXVII24.03.2022
Andere
Elektrizitätsindustrie
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Neue Hochspannungsleitungen bis 110 kV sollen grundsätzlich als Erdkabel verlegt werden, wenn die Kosten des Erdkabels das 2,5‑fache der vergleichbaren Freileitung nicht überschreiten und Naturschutzgründe nicht entgegenstehen.
Bei der Genehmigung von Leitungsanlagen muss das Landschaftsbild und mögliche Nutzungskonflikte zwischen Infrastruktur und betroffenen Anwohner*innen berücksichtigt werden.
Die Regelung orientiert sich an bestehenden Vorgaben in Deutschland, der Schweiz und dem Salzburger Landeselektrizitätsgesetz, um einen einheitlichen österreichischen Standard zu schaffen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.