Verbot von Zucht mit Freigängerkatzen und verschärfte Kastrationspflicht
abgestimmt am
20.01.2022
Zusammenfassung
Die Petition verlangt ein Verbot der Zucht mit Freigängerkatzen und eine Verschärfung der Kastrationspflicht für alle Katzen in Österreich. Sie beruft sich auf die Bundeskompetenz im Tierschutz und legt dar, dass die aktuelle Regelung zu einer wachsenden Streunerpopulation führt.
einfache MehrheitXXVII20.01.2022
Andere
Tierschutz
Tiermedizin
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Die Petition stützt sich auf die Bundeskompetenz im Tierschutz (Art. 11 Abs. 1 Ziff. 8 B‑VG) und fordert eine bundesweite Regelung zur Abschaffung der Zucht mit Freigängerkatzen.
Seit 2005 gilt in Österreich eine Kastrationspflicht für Katzen, die jedoch bis 2016 Ausnahmen für "bäuerliche Haltung" zuließ; diese Lücke soll geschlossen werden.
Die aktuelle Praxis, Zuchtkatzen lediglich zu melden, ist kaum kontrollierbar und führt zu einer starken Vermehrung von Streunerkatzen, wie Beispiele aus Oberösterreich zeigen.
Geforderte Maßnahmen: verpflichtende Kastration aller Katzen (Ausnahme nur für kontrollierte Zucht), Festlegung eines Kastrationsalters von 5 Monaten, Kennzeichnungspflicht per Microchip und Registrierung im Alter von 10‑12 Wochen, zusätzliche Tätowierungspflicht bei der Kastration sowie Meldepflicht verwilderter Hauskatzen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.