Erhalt des Flugwetterdienstes am Flughafen Innsbruck
abgestimmt am
20.09.2023
Zusammenfassung
Die Petition von Abgeordneter Hermann Gahr fordert den Erhalt des lokalen Flugwetterdienstes am Flughafen Innsbruck, weil automatisierte Messstationen die Genauigkeit menschlicher Meteorologen nicht ersetzen können und die Schließung 2024 Arbeitsplätze und die Flugsicherheit gefährden würde.
einfache MehrheitXXVII20.09.2023
Andere
Luftverkehr
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Menschliche Meteorologen liefern besonders bei Sichtweite und Bewölkung genauere Wetterdaten als aktuelle automatische Messstationen, was für die Flugsicherheit entscheidend ist.
Der geplante Schließungszeitpunkt des Innsbrucker Flugwetterdienstes ist Mitte 2024; danach sollen die sechs Fachkräfte nach Wien verlegt werden.
Im Rahmen des POLARIS‑Projekts soll der gesamte österreichische Flugwetterdienst zentral in Wien‑Schwechat betrieben werden, wodurch etwa 30 % des Personals bundesweit abgebaut werden sollen.
Die Petition fordert den langfristigen Erhalt des Innsbrucker Flugwetterdienstes, die Sicherung der Arbeitsplätze der sechs Meteorologen und eine unabhängige Sicherheitsanalyse zu den Folgen einer möglichen Schließung.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.