Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um geschlechtsspezifische Unterschiede im Arbeitsmarkt – besonders für ältere Frauen – auszugleichen und deren Verbleib bis zum Pensionsalter zu sichern.
einfache MehrheitXXVII01.03.2023
Entschließung
Frau
Gleichbehandlung
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Schwerpunkte
Die Bundesregierung, insbesondere die Ministerinnen und Minister für Frauen, Familie, Arbeit, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, sollen Maßnahmen ergreifen, um geschlechtsspezifische Unterschiede im Arbeitsmarkt auszugleichen.
Der Antrag weist auf bestehende Lohnunterschiede, höhere Teilzeitquote und geringere Renten von Frauen hin, die zu einem Gender‑Pensions‑Gap von rund 56 % führen.
Bisherige Schritte wie die Anrechnung von Karenzzeiten bis zu 24 Monaten und das geplante Pensionssplitting werden als erste positive Maßnahmen anerkannt, reichen aber nicht aus.
Ziel ist es, Vollzeitbeschäftigung für Frauen attraktiver zu machen und damit Einkommensunterschiede zu beseitigen sowie Altersarmut zu verhindern.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.