Kindergrundsicherung – Aufwachsen ohne finanzielle Sorgen
abgestimmt am
12.06.2024
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert eine Kindergrundsicherung, die durch kostenfreie Infrastruktur, einen universellen Betrag von mindestens 367 Euro pro Kind und eine einkommensabhängige Zusatzleistung Armut bei Kindern verhindern soll.
einfache MehrheitXXVII12.06.2024
Entschließung
junger Mensch
Sozialpolitik
Schwerpunkte
Kinderarmut betrifft über 350 000 Kinder in Österreich und verursacht jährlich rund 17 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichen Folgekosten.
Die vorgeschlagene Kindergrundsicherung besteht aus drei Säulen: kostenfreie Infrastruktur, ein universeller Betrag von mindestens 367 Euro pro Kind und eine einkommensabhängige Zusatzleistung bis zu 27 % des Ausgleichszulagenrichtsatzes.
Die bestehende Familienbeihilfe, der Kinderabsetzbetrag und der Familienbonus Plus sollen zusammengeführt werden, um die Leistungen zu vereinfachen und zu erhöhen.
Durch den Ausbau kostenfreier Angebote (Schulmahlzeiten, Freizeit, medizinische Versorgung) soll allen Kindern gleiche Teilhabe an Bildung, Gesundheit und Kultur ermöglicht werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.